Schütze Dein Bestes. eine Kampagne der Verkehrssicherheits- aktion GIB ACHT IM VERKEHR. 
Module Unsere Angebote und Ideen zur Verdeutlichung der Schutzwirkung des (Rad)Helmes bei  Unfällen. Module bzw. Mitmachangebote können eine Integration des Themas Fahrradhelm im Unterricht noch spannender machen und dessen Schutzwirkung „praktisch“ verdeutlichen. Die Module sind teilweise bei Schulen verfügbar oder können nachgebaut werden. Hierzu geben wir Hinweise bei den einzelnen Beschreibungen. Kraftmessplatte  Demonstration „Verringerung der Kraftspitzen durch einen Helm“. Auf die Kraftmessplatte (Verwendung häufig im Physikunterricht) wird ein Modellkopf aus Holz gestellt. Ein zu einer Rotation fähiger Hammer wird jeweils aus der gleichen Höhe zentral auf den Kopf fallengelassen. Zuerst erfolgt der Kraftstoß, welcher immer den gleichen Betrag und die gleiche Richtung aufweisen muss, ohne Helm - danach mit Helm. Elemente: 1 Holzkugel Ǿ  ca. 20 cm, Helm Holzhammer mit Stiel (ca. 0,8m) mit Bohrung am Stiel-Ende Drehachse für definierte Kreisbewegung Kraftmessplatte Computer AD-Wandler (hier findet das Conatex-System Anwendung) Abbildung (2012): Studiendirektor Hans-Werner Kühn vom Helmholtz-Gymnasium Karlsruhe demonstriert die Anwendung der Kraftmessplatte Skizzen zu Aufbau und Umsetzung Die Versuchsergebnisse zeigen, dass durch den Helm die Kraftspitzen, welche entlang der gesamten Wirkungskette (Helm – Schädel – Gehirn – Genick – Wirbelsäule…) weiterlaufen, halbiert werden. Somit können auch die Werte unterschritten werden, welche ein Einreißen, Brechen oder Scheren von Gewebe, Knochen, oder Strukturen begrenzen! Beschreibung der Kraftmessplatte Lesetest Demonstration, was unser Gehirn leistet.   Unser Gehirn – echt irre, was es so alles schafft! Sehen ist mehr, als nur optische Signale in Nervenimpulse zu übersetzen. Das Gehirn analysiert die Informationen, ordnet sie Stück für Stück und begreift sie. Eine Leistung, an der rund 60 Prozent der Großhirnrinde beteiligt sind - und die wir bis heute nicht vollständig verstehen... (Quelle: Auszug aus www.dasgehirn.de) Gespeicherte Informationen sorgen dafür, dass der Input (hier das Sehen/Lesen) nicht unklar bleibt, sondern vielmehr eine wahrscheinliche, mit früher gemachten und gespeicherten Erfahrungen vereinbarte Interpretation erhält... Die früheren Erfahrungen beeinflussen tatsächlich das Gesehene und nicht nur dessen Bedeutung...  (Quelle: Auszug Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer (Hirnforscher) / dtv-Ausgabe „Vorsicht Bildschirm!“) Ein einfacher Test soll zeigen, zu welch großartigen Leistungen unser Gehirn fähig ist!  Neugierig?  -  dann bitte einfach den folgenden Text lesen. Im Text wird erklärt, warum man diesen (teilweise nach gewisser Eingewöhnung) ohne Probleme lesen kann.           Lesetest – Teil 1   Lesetest – Teil 2 Unser Lesetest als Poster Demobox „Feintuning“ Demonstration, wie hilflos man sein kann, wenn das Koordi- nierungssystem nach einer Schädelhirnverletzung - Befehl vom Gehirn zur Motorik – vorübergehend oder gar dauerhaft gestört ist. Ablauf und Botschaft Die Probanden (Schülerinnen und Schüler usw.) zeichnen eine vorgegebene Kontur (Stern, Kreisel usw.) mit einem Stift nach. Der direkte Blick auf die Hand mit Stift wird durch eine Abdeckung verwehrt – die Kontrolle der Handbewegung erfolgt ausschließlich über einen Spiegel. Außer „Geübten“ wie etwa Zahnärzten und Zahnarzthelferinnen, die gewohnt sind, spiegelverkehrt zu arbeiten, hat man meist erhebliche Probleme, die Kontur nachzuzeichnen. Argumentationshilfen zum Einsatz der Demobox „Feintuning“ finden Sie  insbesondere unter www.dasgehirn.de mit Schwerpunkt  „Motorik“. Nachbau Unsere Demobox „Feintuning“ können Sie gerne auf der Grundlage unserer Beschreibung nachbauen. Die Materialkosten belaufen sich auf rund 50.- €. Den Nachbau können Sie etwa als schulisches Projekt durchführen, möglichst mit praktischer Anwendung der Demobox nach Fertigstellung im Sinne unserer Empfehlung. Hierzu zeigen wir Ihnen einige Aufnahmen im Rohzustand, ohne Spiegel  und Motivaufdruck.   Helm-Simulationsmodul Demonstration der Schutzwirkung von Fahrrad- und Motorradhelmen Ein Modul der Aktion GIB ACHT IM VERKEHR nach einer Idee der bfu Bern  (Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung) in Kooperation mit KED-Helmsysteme Schweiz. Der Einsatz erfolgt aufgrund der Komplexität der Technik durch das LKA Baden-Württemberg, Referat Prävention (KEV), im Rahmen ihrer Beteiligung an örtlichen Veranstaltungen (kein Verleihangebot). Ein identisches Simulationsmodul wird von KED-Helmsysteme (Ansprechpartner: Hans Erb – E-Mail hans.erb@kabelbw.de) eingesetzt. Elemente: Das Simulationsmodul besteht aus einem Dummy („Holzkopf“) mit Gummihammer, einer Dummy-Aufnahme (massiver Metallblock) mit Kraftübertragungsmechanik, einer angeschlossenen Mess- und Steuereinheit (Verbindung zwischen Dummy und Notebook) und einem Notebook mit spezieller Software sowie einem LCD-Bildschirm.                                                                                                                                                     Die Bildübertragung erfolgt vom Notebook auf LCD-Bildschirm.               Beschreibung: Das Programm ermöglicht die Simulation verschieden starker Schlageinwirkungen auf den Kopf, wie sie bei Unfällen auftreten können. Mit einem Gummihammer werden Schläge auf einen Dummy (Holzkopf) ausgeführt - deren Stärke/Energie wird durch eine Messelektronik ermittelt und per USB-Verbindung an einen handelsüblichen PC weitergeleitet. Dort wird mit der speziellen Software die (Schlag-)Stärke im Simulationsprogramm als Wert (Kilogramm) angezeigt und in 10 Stufen (bis 100 kg, 101 bis 200 kg usw.) interpretiert und grafisch dargestellt. Die jeweils dargestellten Grafiken (verfügbar für die Zielgruppe Radfahrer und Fahrer motorisierter Zweiräder) korrespondieren mit der Wucht des ausgeführten Schlags auf den Dummy. Zur Verdeutlichung der enormen Schutzwirkung eines Helmes wird zunächst ein Schlag auf den nicht behelmten und somit ungeschützten Dummy ausgeführt. Ein weiterer Schlag wird mit möglichst identischer Energie ausgeführt – dieses Mal „trägt“ der Dummy einen Fahrrad- oder Motorradhelm. Der angezeigte Wert in Kilogramm ist nun trotz annähernd identischer Schlagenergie deutlich niedriger und zeigt somit sehr anschaulich die Schutzwirkung, die vom Helm ausgeht. Eine Erklärung von Funktion und Wirkungsweise des Helm-Simulationsmoduls sehen Sie in dem Ausschnitt aus dem Film „Dirtbiken“ der it.schule auf unserer Video-Seite oder direkt über unseren YouTube-Kanal hier: Laufzeit: 02:22 Min.             Bildschirmanzeigen für die Zielgruppe Radfahrer (beispielhaft/auszugsweise) Starbildschirm (Alternativen) – Schlag bis 100 kg Anzeige Schlag bis 400 kg Anzeige Schalg bis 500 kg Anzeige Schlag bis 600 kg Anzeige Schalg bis 700 kg Bildschirmanzeigen für die Zielgruppe motorisierter Zweiradfahrer Starbildschirm (Alternativen) – Schlag bis 100 kg Anzeige Schlag bis 200 kg Anzeige Schalg bis 300 kg Anzeige Schlag bis 600 kg Anzeige Schalg bis 700 kg